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Entlang der Niflheimer Steige...

Bahnhof Denzlingen

Nachdem der Schattenbahnhof weitestgehend fertig war, sollte baldmöglichst damit begonnen werden, den später sichtbaren Bahnhof Denzlingen darüber zu bauen. Im Januar 2019 erfolgte also der Satrtschuss. Da Bahnhöfe auch in der Realität, wo möglich, in einer sogenannten Bahnhofshorizontalen gebaut werden, wurde auch beim Bf Denzlingen auf die schon bewährte Bauart des Plattenbaus oder des "Geigenkastens", wie es auch oft genannt wird, gesetzt. Denn in einem Bahnhof gibt es meist nur wenig topographische Änderungen. Hügel oder Senken, reduzieren sich meist auf Schotterberge oder Baggerlöcher. Das heisst, auch der Bahnhof Denzlingen ruht auf einem Rahmen aus gehobelten Hölzern mit den Maßen 54 x 34mm. Darüber wurden dann Birken Multiplex Platten gelegt. Aus verschiedenen Gründen reicht hier jedoch eine Stärke von 9mm im Gegensatz zu Niflheim, wo 12mm starke Platten verwendet wurden.

Auf Grund der rechteckigen Raumgeometrie (8,8m x 3,2m) und der Eingangstür auf der gegenüberliegenden Längsseite war es nötig den sichtbaren Bahnhof genau über dem Schattenbahnhof zu bauen. Um die Steigung zwischen den Bahnhöfen in einem vernünftigen Maß zu halten, entschloss ich, dass Denzlingen genau 250mm über Niflheim liegen soll. So ergibt sich auf den Strecken von Niflheim nach Denzlingen je eine Steigung von 2,5% bzw. 2,0% in der Gegenrichtung. Das ist sowohl technisch als auch optisch vertretbar. Denn obwohl das Thema ja "Niflheimer Steige" heisst, soll es optisch nicht wie eine Zahnradbahn wirken. Ausserdem sollen ja auch längere Güterzüge auf "der Steige" zu sehen sein.


So wurde auch für Denzlingen damit begonnen aus gehobelten Rahmenhölzern eine deckungsgleiche Überbauung herzustellen.

Um auch hier die Höhe individuell anpassen zu können, sollte es auch bei diesen Teilen möglich sein, die Höhe zu verstellen. In diesem Fall wurde auf Zubehörteile aus dem Möbelbau zurückgegriffen. Ich verwendete dazu höhenverstellbare Möbelfüße, von denen jeder eine Tragkraft von 50kg hat.

 


So wurde dann Stück für Stück über dem Schattenbahnhof eingefügt.




Danach wurden, analog zu Niflheim, die Rahmen mit den Multiplex Platten abgedeckt und der Gleisplan im Maßstab 1:1 ausgelegt.


Infos zum Bahnhofsgebäude und dessen Ausbau folgen in einem separaten Beitrag.

Sehnsüchtig wartet die Köf 2 auf Schienen... ;-)



Anschliessend ging es mit dem Gleisbau weiter. Grundlegender Unterschied zum Schattenbahnhof waren die Weichen. Auch im sichtbaren Teil der Anlage wurden zwar Weichen von Weichen-Walter in LENZ Geometrie verwendet. Jedoch anders wie im Schattenbahnhof, mit Holzschwellen und einem Unterflurantrieb von H0-Fine, der für die korrekte Laternendrehung von 90° sorgen soll. Nachfolgend ein paar Fotos, sowie ein Video des Antriebs.


April 2019; Weiche 1 und 2 liegen. Noch fehlen Schwellen, sowie die Kleineisen.


Schwellen wurden inzwischen angebracht. Kleineisen, sowie die farbliche Alterung folgen später...



Ein Video, das den Unterflurantrieb zeigt.

Oben wird natürlich noch die Stellstange gekürzt. Das schwarze Fähnchen soll lediglich die Drehung der Weichenlaterne später andeuten.




FORTSETZUNG FOLGT!

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