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Entlang der Niflheimer Steige...

Die Niflheimer Steige

Die Strecke zwischen den Bahnhöfen Niflheim und Denzlingen wird auch als "Niflheimer Steige" bezeichnet.

Da die Streckenführung an die Zahl 8 erinnert, die in der Mitte zusammengefaltet wird, ergibt sich daraus auch, dass die Strecken gegenläufig fallen, respektive steigen. Auf Grund der verschiedenen Längen der beiden Strecken, beträgt die maximale Steigung 2,5% bzw. 2,0%. Dies ist sowohl technisch als auch optisch durchaus vetretbar. Auf der Systemabbildung ist die entgegengesetzte Neigung der beiden Strecken gut zu erkennen.




Im Gegensatz zum Schattenbahnhof und auch dem sichtbaren Bahnhof, soll die "Steige" jedoch landschaftlich abwechslungsreicher werden. Berge, wie auch Täler sollen in diesem Abschnitt für Abwechslung sorgen. Deshalb wird hier auf die "Offene Rahmenbauweise" gesetzt, die abgesehen von den Schienentrassen ein breites Spektrum an Höhen und Tiefen zulässt. Es werden dafür Holzrahmen aus Birken Multiplex gefertigt, die eine Art rechteckiges Raster aufweisen. Dabei wurde darauf geachtet, dass keine der Zellen mehr als 40cm Seitenlänge aufweist, um eine möglichst hohe Stabilität der Landschaft zu garantieren.

 Der Stützrahmen unterhalb des Gitterrahmens ähnelt im Aufbau sehr dem Unterbau der Bahnhöfe in Plattenbauweise.



Danach wird der Gleisplan auf Holz aufgeklebt und mittels Stichsäge werden die Trassenbretter angefertigt.

Weitere Rahmensegmente wurden mit Stützrahmen versehen und verbunden.



So wächst die "Strecke" Stück um Stück...



Den gleichmässigen Anstieg der Strecke, kann man hier gut erkennen.

 

 Mit unterklebten Holzleisten lässt sich leicht ein höhere Stabilität zwischen den Rahmenzellen erreichen.

Manchmal bedarf es dann eben auch gewisser "Kunstbauten" um genug Halt zu geben.


Eine Absturzsicherung vermeidet, dass es bei Entgleisungen im Schattenbereich zu Schäden an den Modellen kommt.








Zur Auflage des Fotohintergrunds wurde noch ein Holzrahmen angebracht.


Danach wurde in der hinteren Ecke des Kellers damit begonnen, die Grundrahmen zu setzen. So entstehen 2 Lücken, die dann mit später herausnehmbaren Teilen "gefüllt" werden sollen. Hierüber werde ich noch berichten.



Dann wurde Rahmen an Rahmen gesetzt und verschraubt.


Die Aussparung für die Stromleitung herzustellen war knifflig, aber es hat funktioniert.








Danach konnte der Rest des Unterbaus vollendet werden, sodaß nur noch die Lücken für die beiden herausnehmbaren Teile blieben.







Das herausnehmbare Teil 1

Im hinteren Bereich des Kellers treten die Wasser- Strom- und Telefonleitungen in den Raum. Um einem Techniker, der eventuell an die Verteilerkästen muss, den Zugang zu ermöglichen, will ich ein Teil der Anlage herausnehmbar gestalten. Es enststeht also sozusagen ein Wartungsdurchgang.

Folgende Anforderungen mussten dabei erfüllt werden:

  • Das Teil sollte beim wieder Einsetzen ohne grosse Justierungsarbeiten so genau als möglich seinen Platz finden!
  • Die Verbindung sollte stabil und dennoch leicht trennbar und wieder fixierbar sein.





Als passendste Lösungen schienen mir dabei die Modulzentrierungen von rbs-Modellbau zu sein. Handelsübliche Beschläge und Scharniere weissen in der Regel ein zu grosses Spiel auf.





FORTSETZUNG FOLGT!!

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